Zweiradfans radeln rund um Gladbeck beim 36. Volksradfahren

Zweiradfans radeln rund um Gladbeck beim 36. Volksradfahren

Punkt neun Uhr am Sonntagmorgen startete das 36. Volksradfahren von WAZ und Stadtsparkasse. Groß und Klein, Familienverbände und Freundeskreise, Pärchen und Einzelfahrer machten sich per Zweirad auf den Weg rund um die Stadt zu den natürlichen Schönheiten der Natur.

Die echten Radfreunde und Frühaufsteher lassen sich weder von den kühlen Morgentemperaturen (unter zehn Grad) noch von ein paar Wolken am Himmel abhalten: Pünktlich wie immer um 9 Uhr stehen schon Dutzende von Radlern startbereit vor dem rot-weißen Flatterband auf der Friedrichstraße. Sie warten darauf, dass WAZ-Lokalchefin Maria Lüning und Sparkassenvorstand Walther Pietzka den Weg für das 36. Volksradfahren frei geben.

Dabei ist auch wieder Hans Fritze (70). In zünftiger Radfahrkleidung und mit Helm, das Rennrad fest im Griff, wartet er ganz vorn in der Reihe auf das Startzeichen. Fritze ist Volksradfahrer der ersten Stunde, der Gladbecker hat in den 36 Jahren kein einziges Volksradfahren ausgelassen und will weiter mitfahren, so lange Rücken und Knie es zulassen. Ihm zur Seite steht Nachbar Bruno Belcour, den Fuß starbereit auf den Pedalen. Er zählt ebenfalls zu den treuesten Volksradfahrer, hat fast alle Touren mitgemacht.

Auch ein munteres Damentrio ist am Morgen mit von der Partie: Edith Kalfhaus, Heidrun Lawniczak und Anita Schal von der Walker-Gruppe im TV-Einigkeit sind, klar, sportlich fit genug, um die ca. 40 Kilometer-Tour locker zu schaffen. So wie Hans Karwig, Werner Skrabar, das Ehepaar Hüsshoff und der zehnjähige Julius Buxel mit Papa Marcus, denen die letzte Tour so gut gefallen hat, dass sie wieder mit am Start sind.

Signal zum „In-die-Pedale-treten“

Noch eine Frühstartetin wartet auf das Signal zum „In-die-Pedale-treten“: Heike Zielinski, die heute ein kleines, ganz persönliches Jubiläum feiern kann: Zum 20. Mal fährt die Bottroperin in Gladbeck mit und hat sich in den zwei Jahrzehnten „weder vom Regen, noch vom Wind abhalten lassen“. Dass es an diesem 28. April 2013 nicht gerade warm ist, macht der toughen Frau nichts aus. „Ich habe mich schon warm geradelt, von der Boy bis hier zum Startplatz“.

Dass die Volksradfahrer alle den richtigen Weg finden, dafür haben die Männer vom NUR (Naturschutzbund im Vest) gesorgt. Am Freitag, bei richtigem Schietwetter, haben sie die Strec ke ausgeschildert, und noch einmal, am Sonntagmorgen, war eine Kontrollgruppe wieder unterwegs, um zu prüfen, ob auch noch alle Hinweise da sind.

Quelle: derwesten.de – Maria Lüning | Foto: WAZ-Fotopool

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